Juliane Duft
„Welt am Draht, new suns“ Dichte Welten, kritische Räume
Wie unterscheidet sich Worldbuilding von anderen Formen der Fiktion – und ist es an Genres wie Fantasy, Science-Fiction oder Gaming gebunden? Das mehrtägige Theorieseminar von der Kunst-, Filmwissenschaftlerin und Kuratorin Juliane Duft untersucht den Begriff anhand von Beispielen aus Film und Kunst sowie theoretischen Positionen von u.a. Roland Barthes und Gernot Böhme. Im Fokus steht, wie dichte Welten und Atmosphären entstehen und für Gestaltungskontexte wie Film und Branding nutzbar werden. Worldbuilding wird dabei als kreative und kritische Praxis verstanden, in der Fragen von Kollektivität, Autorschaft, Kontrolle und Sichtbarkeit verhandelt werden.
